Sehenswürdigkeiten

Shenz

AGYPTISCHER BASAR

Er wurde 1660 von der Sultanin Hatice mit den Steuereinnahmen aus Kairo für den Verkauf ägyptischer Waren, von Kräutern und Gewürzen, erbaut.

AHLAT

1517 wurde Ahlat an das osmanische Reich einverleibt. Die Sehenswürdigkeiten sind die Burg (wurde 1554 von SüleIman I. begonnen und von Selim II. vollendet.) In der Burg sind die Ruinen von zwei Moscheen erhalten, Iskender Pasa Moschee und die Kadi Mahmut Moschee. Westlich der Burg befinden sich Friedhöfe mit ihren Prachtvollen Grabmälern Iki Türbe (13. Jh.), Ulu Kümbet (15. Jh.)

AHTAMARINSEL

ist die bekannteste der Inseln am Van-See. Am östlichen Ende steht die vom Mönch Manuel gebaute Heiligkreuzkirche (10. Jh.) mit ihren einzigartigen Reliefs.

ALACAHÖYÜK

Es wurde 1839 wiederentdeckt und die Ausgrabungen, die zahlreiche Funde aus der Zeit vor der Einwanderung der Hethiter ans Licht brachten, wurden bis 1932 durchgeführt. Zur Zeit des hethitischen Großreiches (1600-1200 v.Ch.) blieb Alacahöyük wohl im Schatten dieses Reiches. Nach der Niederlage des Hethiterreiches durch die Nord- und Seevölker verlor auch Alacahöyük ihre Bedeutung.

ANAMUR

Die Straße zwischen Anamur und Silifke führt über bewaldete Berge, entlang steiler Felsklippen und Bananenplantagen, einem wichtigen Anbauprodukt dieser sehr fruchtbaren, klimatisch begünstigten Region. Die Burg von Anamur, eine mittelalterliche Seefestung, ist hervorragend erhalten und hinterläßt mit ihrer wehrhaften Gestalt einen guten imposanten Eindruck über den mittelalterlichen Festungsbau.

ANI

Die Grenze zu Armenien verläuft direkt hinter Ani. Heute ist Ani eine weitläufige Ruinenstätte, aus der nur die teils gut erhaltenen Kirchen und Reste der Stadtmauer herausragen. Folgende Kirchen sind sehenswert: Kathedrale, St. Gregor Kirche, Erlöserkirche und Apostelkirche.

APHRODISIAS

Das von großartiger Landschaft umgebene Aphrodisias, einst Zentrum einer römischen Bildhauerschule, ist reich an Skulpturenfunden und römischen Bauten. Während der Freilegung dieser Stadt, die der Göttin Aphrodite - Liebe und Fruchtbarkeit geweiht war, kamen einige große Reichtümer der Antik zutage.

ARARAT

Dieser vulkanische Doppelkegel war seit dem 19. Jh. ein Grenzberg zwischen der Türkei, Rußland und Iran.

ASPENDOS THEATER

Die türkische Riviera stellt eine einzigartige Ansammlung antiker Stätten dar. Hierzu gehören beispielsweise Aspendos, einst eine der wichtigsten Städte Pamphyliens. Heute kündet nur noch das riesige Theater von der damaligen Größe dieser Stadt. Das Theater wurde im 2. Jh.n.Ch. im römischen Auftrag von dem Architekten Zenon erbaut. Mit seinen 15.000 Sitzplätzen ist es heute noch ein beliebtes Open-Air- Theater mit ausgezeichneter Akustik.

ASSOS

Man erreicht Assos auf der Straße von Ayvacik (18 km). Von Norden gesehen, erscheint die Akropolis als ein eindrucksvoller Bergklotz vor der Ägäis und den fernen Umrissen der Insel Lesbos.

BAGDAD STRASSE

In der Geschichte sollen sich die Handelskarawanen auf dieser Straße auf den Weg Richtung Bagdad gemacht haben.

BEYAZIT TURM

Der Turm in Istanbul dient als Feuerwache. Über 179 Stufen gelangt man zur Spitze, von der aus sich ein schönes Stadtpanorama bietet.

BEYOGLU

Es ist arm an historischen Gebäuden und war als Pera einst das Wohnviertel der in Istanbul ansässigen Europäer. Hier liegen auch die herrschaftlichen Gebäude der deutschen Schule und deutschen Krankenhauses, errichtet in der Zeit Wilhelms II.

BEYSEHIR

Die Stadt dürfte sich an der Stelle des byzantinischen Karallia erheben. Zu besichtigen sind die seldschukische Esrefoglu-Moschee (1298) und daneben das Grabmal des Moscheengründers.

BOSPHORUS

Der Bosporus heißt auf Deutsch “Rinderfurt”, und er verdankt seinen Namen der alten Mythologie: Io, die schöne Herapriesterin, einer der zahlreichen Geliebten des Zeus, wurde vom Göttervater in eine Kuh verwandelt. Um sich vor der Bremse zu schützen, die die eifersüchtige Hera geschickt hatte, stürzte sich diese Kuh in den Bosporus und soll die Meerenge durchquert haben. Beide bis zu 300 m ansteigende Ufer des Bosporus sind durch Buchten und Häfen reichlich gegliedert. Uferpaläste, Festungen und Dörfer mit Tausenden von Zypressen, Kiefern, Judasbäumen schmücken diese Traumlandschaft zwischen Europa und Asien.

ÇAMLICA HÜGEL

ist mit 265 m der höchste Punkt der Stadt und hat eine herrliche Aussicht auf den Bosporus.

ÇATALHÖYÜK

Die ersten Funde über das Leben des anatolischen Menschen stammen aus Çatalhöyük, einer jungsteinzeitlichen Siedlung 6500 v.Ch. - 5500 v.Ch. Im Jahre 1961 wurde diese Fundstätte unter Leitung von James Melleart ausgegraben, wobei mehrere Lehmziegelhäuser ohne Türen und Fenster gefunden worden, die nur vom Dach aus erreichbar waren. Die Funde werden heute im Museum für Zivilisationen zu Ankara ausgestellt.

ÇAVUSTEPE

Im Tal von Hosap auf einem langgestreckten Kalksteinhügel liegen die Ruinen der befestigten Urarterstadt von Çavustepe. Auf dem höheren Oberburg Hügel liegen geringe Reste eines Tempels. 1970 wurden hier Ausgrabungen vorgenommen, heute kann man einen Tempel, einen Palast, Opferaltar und Inschriften besichtigen. Auf dem niedrigen Unterburg Hügel befinden sich die Reste eines Palastes, ein Tempelkomplex, Gräber der Fürsten.

DALYAN

Das Schilfgebiet von Dalyan umfaßt mehr als nur eine unter Naturschutz stehende Region, die ihre Bekanntheit von der "Caretta Caretta" Schildkröte hat. Dalyan bietet eine willkommene Abwechslung zwischen Naturschönheiten wie den ruhigen Köycegiz-See, den Schlammbädern, dem Schilfdelta mit hunderten von Kanälen, die alle zur Meeresmündung führen. Hinzu kommen die historischen Sehenswürdigkeiten der antiken Stätte Kaunos mit Ruinen und gut erhaltenen Felsengräbern.

DARDANELLEN

Die Perser unter Xerxes schlugen 480 v.Ch. eine Schiffsbrücke aus Grund eines gescheiterten Versuches, Griechenland zu erobern. Alexander d. Gr. begann 334 v.Ch. seinen Eroberungszug durch Asien wieder an den Dardanellen. 1915 versuchten Engländer und Franzosen, die Dardanellen zu besetzen, um Russland Zugang zu den Weltmeeren zu verschaffen. Es gelang jedoch den türkischen Besatzungen, die von deutschen Truppen unterstützt wurden, die Stellung zu halten.

DEMRE - MYRA

Der in der Antike Myra genannte Ort an der lykischen Küste der Türkei überrascht den Besucher mit seiner geschichtlichen Vergangenheit sowie mit seinen gegenwärtigen landschaftlichen Faszinationen. Hier soll der Hl. Nikolaus in einer kleinen Kirche gepredigt haben.

DERINKUYU - DIE UNTERIRDISCHE STADT IN KAPPADOKIEN

Derinkuyu ist die zweite unterirdische Stadt. 1968 wurde sie zuverlässig entdeckt. Dabei wurde festgestellt, das vorchristliche Völker, vielleicht auch die Hethiter, hier gelebt haben könnten. Bis heute wurden 8 Schichten ausgegraben. Man vermutet, daß sich in der Umgebung noch weitere 30 unterirdische Städte befinden.

DIDImA

Die Ruine des ionischen Apollontempels von DidIma, die umfangreichste Kleinasiens, vermittelt noch heute einen mächtigen räumlichen Eindruck. Sie liegt 20 km südlich von Milet in dem kleinen Ort Didim.

EPHESOS

Einer der fünf größten Städte des römischen Reiches. Die Johannesbasilika und das Haus der Maria in Selçuk stammen aus frühchristlicher Zeit. Das Museum leitet über zu den grandiosen Ruinen von Ephesos. Celsiusbibliothek, Säulen und Tempel erwecken die Antike zum Leben. Zu sehen sind der Artemis- Tempel- eines der Sieben Weltwunder, ein Theater, ein GImnaseion, Bäder, Agora, marmorne Straßen, die Celsiusbibliothek, von der ein unterirdischer Gang zum Freudenhaus führte. In der Stadt stehen die Überreste der Marienkirche, die erste der sieben Kirchen der Apokalypse, in der 431 das für die christliche Kirchengeschichte äußerst wichtige III. ökumenische Konzil stattfand.

GALATA TURM - 13 JHR.N.CHR- ISTANBUL

Man vermutet, das der Turm früher als Verlies, dann u.a. als Feuerwehrturm benutzt wurde. Heute wird der Turm jedenfalls mit seinem Restaurant, dem Café und Nachtclub und Aussichtsbalkonen für rein friedliche Zwecke verwendet.

GOLDENES HORN - ISTANBUL

Seit dem Altertum heißt dieser Seitenarm des Bosporus wegen seiner vornehmlichen Form und der goldenen Farbe an seiner Wasseroberfläche bei den Sonnenuntergängen “Goldenes Horn”.

GORDION

684 v.Ch. zerstörte die Kimmerier die Stadt. Danach wurde sie von den Persern wieder aufgebaut. Im Jahre 333 v.Ch. kam sie in die Hände von Alexander dem Großen. 278 v.Ch. verwüsteten die Galater Gordion. In der weiten Steppenlandschaft liegen weit verstreut zahlreiche Tumulus genannte Grabhügel. Der größte unter ihnen ist das Grab des Phrygerkönigs Gordions. Es ist ein Tumulus, in dessen ein 70 m langer Tunnel führt. Die Ausgräber fanden die Kammer mit Inhalt unbeschädigt vor. Viele der Grabbeigaben werden heute im archäologischen Museum in Ankara aufbewahrt

GÖREME

Während sich die Christen in Kappadokien niederließen, gründete der große Basil von Kayseri Klöster und ließ Missionare heranbilden, um mit Hilfe derer die Religion weiter zu verbreiten. Somit entstanden im Tal von Göreme die ersten Klöster unter dem Heiligen Basil von Kayseri. Göreme war früher eine bedeutende Felsensiedlung, ist aber seit langem von der Bevölkerung unbewohnt. Überall in den Kegeln und Felsenwänden hatten die Klostergemeinschaften ihre Kirchen und Säle. Aus dem Gebiet ist heute ein Freilichtmuseum entstanden.

GROSSER GEDECKTER BASAR - ISTANBUL

Der größte überdachte Basar der Welt. Er wurde 1461 von Sultan Mehmet II. Fatih erbaut. In den kilometerlangen Straßen und Gassen verbergen sich tausende großer und kleiner Läden.

HALIKARNASSOS - BODRUM

Von den Rittern des Johanniter - Ordens von Rhodos, wurde vor den Toren Bodrums eine Burg gebaut, die man später künstlich mit dem Festland verband. Bekannt sind seit der Antike die Bootsbauer, bis heute noch werden die „Tirhandil “ gebaut, mit aufragendem Bug und die „Gulet“, mit gerundetem Bug, die besonders als Ausflugsboote genutzt werden. Auch bekannt ist dieser Ort für seine Künstler. Der Geburtsort von Herodot ist Bodrum, Auch die Grabstätte von König Mausolos (4 Jh.v.Ch.), das zu den Sieben Weltwundern zählte.

HATTUSA - BOGAZKALE

Hauptstadt der Hethitern. Die Ruinenstätte wurde zuerst 1834 von den Reisenden Charles Texier wiederentdeckt. Die ersten Ausgrabungen wurden 1906-07 von Winckler und Puchstein durchgeführt, wobei ein königliches Palastarchiv mit etwa 2.500 Keilschrifttafeln gefunden wurde. Nach den Funden soll Bogazköy schon im 3. Jh.v.Ch. in der vorhethitischen Zeit von den Hattiern besiedelt gewesen sein.

HERAKLEIA AM LATMOS

Zwischen 298 und 290 v.Chr. ließ der makedonische Feldherr Pleistarch an einem Meerbusen zu Füßen des Latmosgebirges die Stadt Pleistarcheia anlegen, die er mit einer überdimensionierten 6.5 km langen Mauer umzog. Die Bewohner der benachbarten Stadt Latmos zwang er, dorthin umzusiedeln. Später wurde die Stadt in Herakleia umbenannt. Gegen Ende der Antike schnitten die Aufschüttungen des Mäanders den Gott von Herakleia vom Meer ab und machten ihn zu einem Binnensee (Bafa-See). In der Spätantike und im frühen Mittelalter entfaltete sich in und um die Stadt ein reges Klosterleben. Heute liegt das türkische Dorf Kapikiri in den Ruinen von Herakleia.

HIERAPOLIS / PAMUKKALE

Nahe am Naturwunder der Kalksinterterrassen von Pamukkale befindet sich der antike Ort Hierapolis. Vom Theater bietet sich ein schöner Blick auf die umliegende Landschaft. Sehenswert sind auch die Ruinen der großen Thermen — denn bereits in römischer Zeit wußte man die heilkräftige Wirkung der Thermalquellen zu schätzen —, die Fragmente der Nekropole und der Basilika.

HIPPODROMPLATZ - ISTANBUL

330 n.Ch. feierte Kaiser Konstanten die Einweihung der neuen Hauptstadt des Römischen Reiches im Hippodrom, das nicht nur Schauplatz von Pferderennen war, sondern auch als Bühne der spät antiken Kaiserdarstellung diente. Mann kann heute auf diesem Platz folgende Monumente anschauen.

Der ägyptische Obelisk

Der Obelisk wurde im 15. Jh.v.Ch. vom ägyptischen König Tutmosis III. vor dem Tempel in Karnak aufgestellt, wo er lange Zeit seinen Standort behielt. Kaiser Theodosius I. im Jahre 390 diesen Monolith nach Istanbul bringen; er wurde dann auf der Spinamauer aufgestellt.

Die Schlangensäule

Sie wurde im Jahre 479 v.Ch. von 31 im Kampf gegen die Perser beteiligten griechischen Stadtstaaten zur Erinnerung an den Sieg von Platäa im Apollo-Tempel zu Delphi aufgestellt.

Der gemauerte Obelisk

Kaiser Konstantin VII. Porphyrogennetos ließ diesen Obelisk, der aus vielen Kalksteinquadern besteht, im Jahre 940 errichten. Deutscher Brunnen, Brunnen Kaiser Wilhelms II. Am Nordostrand des Hippodroms steht ein von Spitta auf oktagonalem Grundriss entworfener Brunnenpavillon, den der deutsche Kaiser Wilhelm II. anläßlich seines Istanbul-Besuches im Jahre 1898 stiftete, eine mosaikverzierte, von pochierten, schwarzen Säulen getragene Kuppel mit den Monogrammen des Kaisers und des türkischen Sultans Abdülhamid II., überdeckt einen großen Wasserbehälter mit regelmäßig angeordneten Zapfstellen.

HOSAP FESTUNG

Auf einem steil aufragenden Felsen erhebt sich das sehenswerte Schloß Mahmudiye mit seinen mächtigen Rundtürmen. Es wurde von dem kaum bekannten Fürst Zeynel Bey im Jahre 1643 erbaut.

IHLARA TAL (PERISTREMA TAL)

Die vom Volkan Hasan Dag und den Melendiz Bergen herabströmenden Wasser haben durch die Jahrtausende hindurch einen 16 km langen und kurvenreichen Canyon gebildet. In den Felsenwänden befindet sich über hundert Höhlenkirchen aus der byzantinischen Zeit, die meist nicht leicht zu erreichen sind.

IZNIK - NICÄA

Liegt am Ostrand des Iznik - Sees südlich von Izmit. Ein Feldherr von Alexander dem Grossen, Antigonas, gründete 316 diese Stadt. Später wurde sie von Lysimachos, einem weiteren Feldherrn von Alexander dem Großen erobert, der die Stadt nach seiner Frau in Nicäa umbenannte. Die bedeutende römische und später byzantinische Stadt wurde 1078 von den Seldschuken und 1331 von den Osmanen erobert. Die Stadt mit ihrer 4.227 m langen römischen Stadtmauer, vier Toren und 114 Türmen hat sich bis heute im wesentlichen nicht geändert. Am Ufer des Sees stehen die Ruinen des römischen Senatgebäudes, in dem 325 das für die Zukunft der Christenheit bedeutendste erste ökumenische Konzil stattfand. Ferner können Sie das römische Theater, die St. Sophien - Kathedrale, die heutige Orhan-Moschee besichtigen.

KAPPADOKIEN

Kappadokien ist eine unbeschreiblich schöne und interessante Gegend, wo Schnee und Regen, Wind und Sonne den Tuffstein unterhöhlten und so Tausende von pyramidenartigen Formationen entstanden ließen, die das ganze Gebiet in eine Art bizarre Traumlandschaft verwandeln. Die heftigen Ausbrüche der Erciyes Dagi, der alte Argaios, führten in der Umgebung des Berges zur Ablagerung einer mächtigen Aschenschicht. Sie waren früher die Zufluchtstätte der christlichen Bevölkerung Anatoliens vor den arabischen Einfällen 7.-13. Jh. erwiesen ist, das der Apostel Paulus hier vor den Verfolgern Zuflucht suchte und mit seinen Freunden in dieser Gegend eine erste christliche Kolonie gründete.

KAUNOS

Das alte Kaunos, mit dem Tempel der Athene, dem Amphitheater, den römischen Bädern und den Felsgräbern sind Sehenswürdigkeiten, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

KEKOVA

Kekova - eine große Bucht mit zahlreichen kleinen Inseln und traumhaft schönen Buchten, gelegen in einer einzigartigen Region mit der versunkenen Stadt und der Festung Kale.

KNIDOS (Datça)

Westlich von Marmaris erstreckt sich die 100 km lange, schmale und gebirgige Halbinsel von Knidos. Die einsame, inselartige Lage des einst durch Seehandel reich gewordene Region ist durch das Aphroditenheiligtum, Medizinschule und durch seine berühmten Gelehrten bekannt geworden.

KORYKOS

Zwischen Straße und Meer ragt die gewaltige Landburg empor, ihr ist die Inselfestung Kiz Kalesi (Mädchenburg) vorgelagert, die früher ein Damm mit dem Festland verbunden hat. Die von Byzantinern und Armeniern errichteten Anlagen bergen Kirchenruinen, Gräber und Sarkophage.

MÄDCHENTURM - KIZ KULESl

In der Geschichte taucht der Name des Felsens, auf dem der Turm steht, erst im Zusammenhang mit dem Bau eines Zollgebäudes im Jahre 411 v.Ch auf. Der erste Turm wurde im 12. J­h. von Manuel Komnenos l. zur Verteidigung Konstantinopels gebaut, wurde aber nach der Eroberung niedergerissen. Stattdessen ließ Fatih Sultan Mehmed einen neuen Turm errichten. Über den Mädchenturm existieren viele Sagen. Zu byzantinischen Zeiten war der Turm ein Zollkontrollpunkt, ein Verkehrsknotenpunkt, eine Station, an der illegale Durchfahrten abgefangen wurden. Im Osmanischen Reich diente er als Leuchtturm zur Orientierung für Schiffe bei Unwettern.

MANAVGATWASSERFALL

75 km südöstlich von Antalya, an der Hauptstraße nach Alanya, liegt Manavgat am Manavgat Çayi. Hier gibt es Wasserfälle des Flusses und Teegarten mit wunderschönem Ausblick auf die Fälle.

LABRANDA

Das Heiligtum des Zeus. Labrayndos gehörte zu Milas wie etwa DidIma zu Milet und war ebenfalls durch eine gepflasterte Heilige Straße mit der Stadt verbunden. Die ältesten Funde im Heiligtum stammen aus der Zeit um 600 v.Ch..

MIDASSTADT

Phrygische Midasstadt, die aus einer Akropolis und einer Unterstadt bestand. Die Midasstadt war vom 1. Jtd. bis zum 6. Jh.v.Ch. bewohnt. Die phrygischen Denkmäler in diesem Gebiet sind kleine Kultstätte, die sich hinter den in den Felsen geschlagenen Fassaden befinden. Das eindrucksvolle phrygische Denkmal hier am Hügelhang ist das sogenannte Midas-Grab.

MILAS

Die antike Hauptstadt Mylasa von Karien und Heimat so unterschiedlicher Kunstmänzene wie der Hekatomniden (4. Jh.n.Ch.) und der seldschukischen Mentesche (14./15. Jh.n.Ch.), war und ist heute eine lebendige Mittelstadt mit bedeutenden Denkmälern seiner Vergangenheit.

MILET

Das große Theater mit dem byzantinischen Kastell, die Faustinathermen und die Ilyas Bey Camii zeugen von den großen Epochen der einst blühenden Handelsstadt Milet.

MYRA

Man sollte das Theater und vor allem die Felsgräber besuchen, die zu den faszinierendsten Sehenswürdigkeiten der Türkei gehören. Die Gräber und Sarkophage stammen aus dem 4. Jh.v.Ch. In Myra steht auch die Nikolauskirche, in der der heilige Nikolaus begraben war.

OLImPOS

Zwischen den Dörfern Ulupinar und Yaziliköy liegen die Ruinen von OlImpos. Erst Münzprägungen für die Lykische Liga im 1. Jh.v.Ch. belegen die Existenz der Siedlung. Zu den insgesamt stark verfallenen Resten der Stadt gehören ein römisches Theater, eine byzantinische Basilika, ein Tempel mit gut erhaltenem Tor sowie eine große Nekropole mit eigentümlichen Stollengräbern.

PAMUKKALE

Die schneeweißen Sinterterrassen von Pamukkale mit seinen heißen Thermalquellen gehören sicherlich zu den sehenswertesten Naturwundem der Türkei. Eine Besichtigung des Theaters von Hierapolis - eine antike Stätte, die direkt im Anschluß zu den Terrassen liegt - sowie ein Einblick in die Nekropole sind weitere lohnende Ziele.

PIERE LOTI CAFE

Vom Café aus, wo der französische Schriftsteller Piere Lotti (1850-1923) gern weilte und arbeitete, hat man einen eindrucksvollen Blick auf das Goldene Horn und das alte Istanbul.

PRINZENINSELN

Die Prinzen der Kaisers Familie, die in der byzantinischen Zeit aus verschiedenen Gründen vom Kaiser bestraft werden sollten, wurden auf diese Inseln zum Exil geschickt. Heute dagegen sind diese Inseln eine idyllische Adresse für Wochenendurlauber der Stadt. Das absolute Autoverbot, die romantischen Pferdekutschen und die gemütlichen Fischrestaurants machen den Aufenthalt hier zu einem Hochgenuß.

RUMELI FESTUNG - ISTANBUL

Erbaut wurde diese imposante Festung im Jahre 1452. Zusammen mit der gegenüberliegenden Festung Anadolu Hisari lag ihre strategische Bedeutung in der Kontrolle des Bosporus und des Zugangs zum Schwarzen Meer. Erstaunlich ist, daß der Bau in nur vier Monaten fertiggestellt wurde.

PERGAMON

Pergamon ist das größte Kulturzentrum der Antike und bis heute einer der schönsten archäologischen Stätten. Über der Stadt liegen die Überreste der Akropolis, einer Bibliothek, eines Theaters, der Tempel des Trajan und Dionysos, des monumentalen Zeus-Altars, des Demeter und eines GImnasions. Im Südwesten der Unterstadt befindliche Asklepion war dem Gott Äskulap geweiht. Ferner befinden sich der Serapis-Tempel und das städtische Museum für Archäologie und Ethnologie dort. Der Serapis - Tempel wurde von den Byzantinern zu einer Basilika umgebaut und war eine der sieben Kirchen der Apokalypse.

PERGE

Eine Ruinenstätte 16 km von Antalya. Theater, Stadion, Bischofskirche aus dem 5. Jh.n.Ch., Akropolishügel und vieles mehr sind Sehenswürdigkeiten, die sich nicht entgehen lassen sollte.

PHASELIS

Mit OlImpos wohl eine der bedeutendsten lykischen Städte, wurde im 7. Jh.v.Ch. als rhodische Kolonie gegründet, obgleich auch hier der Überlieferung zufolge der Seher Mopsos nach dem trojanischen Krieg mit einer Gruppe von Siedlern eingetroffen sein soll. Die von Strabon erwähnten drei Häfen sind leicht zu erkennen; eine schön gepflasterte Straße führt vom Südhafen zu einem zu Ehren Kaiser Hadrians errichteten Tor.

PRIENE

Priene, eine antiken Mustersiedlung mit gut erkennbarer Stadtanlage. Besichtigung von Osttor, Theater, Tempel der Athena und Ratssaal.

PHOCIA

Das antike Phocia war Mitglied des Ionischen Städtebundes.

SARDES

Die Hauptstadt der Lyder lag 60 km östlich von Manisa, am Fuße des Tmolos-Gebirges (Boz Daglari) im Tal des Hermos (Gediz Nehri). Die bedeutendsten Ruinen sind der hellenistische Artemis-Tempel und das an der Straße nach Salihli gelegene römische GImnasium.

SIDE

Anders als in Perge und Aspendos siedelten hier die Griechen nicht auf einem Burgberg im Hinterland, sondern direkt Am Meer. Im 2. und 3. Jh.n.Ch. war Side eine wohlhabende Hafenstadt - nicht zuletzt wegen des Sklavenhandels. Das Theater war das größte Pamphyliens. In den Agora-Thermen befindet sich das Archäologische Museum.

SILIFKE

Das antike Seleukia am Kalykadnos. Über der Stadt sieht man die Mauern einer alten Festung. Nördlich von Silifke befinden sich bei Uzuncaburc die Ruinen von Olba Diocäsarea, einem Tempelbezirk, der dem Wettergott Zeus Olbios geweiht war. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Karstschluchten Cennet Cehennem (Paradies und Hölle). Die erste und größere der beiden Schluchten ist begehbar.

SULTANHANI - KARAWANSEREI

Dieses mächtige Bauwerk ist eine der besterhaltenen Karawansereien in Anatolien. Es liegt im Dorf Sultanhani und wurde vom seldschukischen Sultan Alaaddin Keykubat im 13. Jh. gebaut.

TARSUS

Das in der fruchtbaren Cukurova-Ebene gelegene Tarsus ist heute nur noch ein kleiner Ort, aber in der Antike war Tarsus von weitgeschichtlicher Bedeutung. Das in Tarsus stehende Kleopatra-Tor erinnert noch heute an das legendäre erste Treffen zwischen Kleopatra und Antonius. Auch hier wurde der Heilige Paulus geboren, der als Apostel unter anderem auch Kleinasien missionierte. Von seinem Geburtshaus sind nur Fragmente erhalten.

TERMESSOS

30 km nordwestlich von Antalya auf 1050 m Höhe liegt in einem waldreichen Nationalpark eine der imposantesten Ruinenstätten der Türkei. Die in der Antike mächtige Stadt der pisidischen SolImer, eine Rivalin von Selge, war aufgrund ihrer Lage kaum einzunehmen. Sie kontrollierte zwei wichtige Straßen und konnte durch Wehrhaftigkeit und diplomatisches Geschick ihre Freiheit durch die Jahrhunderte wahren. Viele imposante Gebäudereste und ausgedehnte Nekropolen ragen manchen Erdbeben zum Trotz aus Wald und Macchia auf.

TROJA

Eine Stadt mit 5.000 Jahren Geschichte. Die Stadt liegt an der gleichnamigen Dardanellen-Meeresenge, die die Ägäis mit dem Marmarameer verbindet, mit einem Fährdienst kann man von Eceabat nach Kilitbahir fahren. Der Gelibolu Peninsula-Nationalpark für Geschichte wurde zum Gedenken an die 500.000 Gefallenen in der Seeschlacht von Gelibolu (Gallipoli) errichtet. Homer hat hier mit seinem Epos “ Ilias” die schöne Helena, Paris, Hektor und König Priamos unsterblich gemacht. Es wurden in Troja 9 Siedlungsschichten freigelegt. Das von Schliemann ausgegrabene Troja oder Ilion der sagenumwobenen Stadt Homers bietet einen schönen Blick auf die weite Skamanderebene. Überreste der Stadtmauer, eines Tempels, des Theaters sowie ein nachgebautes trojanische Pferd und mit Funden aus den Grabungen lassen den legendären Krieg nachvollziehen.

VERBRANNTE SÄULE - ISTANBUL

Diese Ehrensäule des Kaisers Konstantin stand einst im Mittelpunkt des nach ihm genannten Forums. Sie wurde 328 aufgestellt und trug die vergoldete bronzene Statue des Kaisers in Gestalt des Apollo, die aber im 12. Jh. durch ein Unwetter zerstört wurde.

ULUDAG BERG

Eines der beliebtesten Skigebiete der Türkei, ist als bithynischer OlImp bekannt. Er hat drei Gipfel, von denen der höchste auf 2.543 m ansteigt. Er ist mit seinen Wäldern und kalten Quellen auch im Sommer ein beliebtes Ausflugziel. Im Winter, wenn der Berg unter einer dicken Schneedecke liegt, bieten sich ideale Wintersportverhältnisse.

XANTHOS

Eine lykische Hauptstadt, in deren Ruinenstätten lykische Grabbauten auffallen. Neben den Gräbern aus dem 6. bis 3. Jh.v.Ch. sind ein ionischer Tempel, das hellenistische Stadttor sowie die lykische und die römische Akropolis sehenswert.

YAZILIKAYA

Ein Felsheiligtum, das aus der Zeit vom König Tudhalija IV. stammt. 13. Jh.v.Ch.: hethitische Götter wurden unter freiem Himmel in natürlichen Felskammern verehrt, denen später Tempelbauten angeschlossen waren.

Shenz

AGYPTISCHER BASAR
Er wurde 1660 von der Sultanin Hatice mit den Steuereinnahmen aus Kairo für den Verkauf ägyptischer Waren, von Kräutern und Gewürzen, erbaut.

AHLAT
1517 wurde Ahlat an das osmanische Reich einverleibt. Die Sehenswürdigkeiten sind die Burg (wurde 1554 von SüleIman I. begonnen und von Selim II. vollendet.) In der Burg sind die Ruinen von zwei Moscheen erhalten, Iskender Pasa Moschee und die Kadi Mahmut Moschee. Westlich der Burg befinden sich Friedhöfe mit ihren Prachtvollen Grabmälern Iki Türbe (13. Jh.), Ulu Kümbet (15. Jh.)

AHTAMARINSEL
ist die bekannteste der Inseln am Van-See. Am östlichen Ende steht die vom Mönch Manuel gebaute Heiligkreuzkirche (10. Jh.) mit ihren einzigartigen Reliefs.

ALACAHÖYÜK
Es wurde 1839 wiederentdeckt und die Ausgrabungen, die zahlreiche Funde aus der Zeit vor der Einwanderung der Hethiter ans Licht brachten, wurden bis 1932 durchgeführt. Zur Zeit des hethitischen Großreiches (1600-1200 v.Ch.) blieb Alacahöyük wohl im Schatten dieses Reiches. Nach der Niederlage des Hethiterreiches durch die Nord- und Seevölker verlor auch Alacahöyük ihre Bedeutung.

ANAMUR
Die Straße zwischen Anamur und Silifke führt über bewaldete Berge, entlang steiler Felsklippen und Bananenplantagen, einem wichtigen Anbauprodukt dieser sehr fruchtbaren, klimatisch begünstigten Region. Die Burg von Anamur, eine mittelalterliche Seefestung, ist hervorragend erhalten und hinterläßt mit ihrer wehrhaften Gestalt einen guten imposanten Eindruck über den mittelalterlichen Festungsbau.

ANI
Die Grenze zu Armenien verläuft direkt hinter Ani. Heute ist Ani eine weitläufige Ruinenstätte, aus der nur die teils gut erhaltenen Kirchen und Reste der Stadtmauer herausragen. Folgende Kirchen sind sehenswert: Kathedrale, St. Gregor Kirche, Erlöserkirche und Apostelkirche.

APHRODISIAS
Das von großartiger Landschaft umgebene Aphrodisias, einst Zentrum einer römischen Bildhauerschule, ist reich an Skulpturenfunden und römischen Bauten. Während der Freilegung dieser Stadt, die der Göttin Aphrodite - Liebe und Fruchtbarkeit geweiht war, kamen einige große Reichtümer der Antik zutage.

ARARAT
Dieser vulkanische Doppelkegel war seit dem 19. Jh. ein Grenzberg zwischen der Türkei, Rußland und Iran.

ASPENDOS THEATER
Die türkische Riviera stellt eine einzigartige Ansammlung antiker Stätten dar. Hierzu gehören beispielsweise Aspendos, einst eine der wichtigsten Städte Pamphyliens. Heute kündet nur noch das riesige Theater von der damaligen Größe dieser Stadt. Das Theater wurde im 2. Jh.n.Ch. im römischen Auftrag von dem Architekten Zenon erbaut. Mit seinen 15.000 Sitzplätzen ist es heute noch ein beliebtes Open-Air- Theater mit ausgezeichneter Akustik.

ASSOS
Man erreicht Assos auf der Straße von Ayvacik (18 km). Von Norden gesehen, erscheint die Akropolis als ein eindrucksvoller Bergklotz vor der Ägäis und den fernen Umrissen der Insel Lesbos.

BAGDAD STRASSE
In der Geschichte sollen sich die Handelskarawanen auf dieser Straße auf den Weg Richtung Bagdad gemacht haben.

BEYAZIT TURM
Der Turm in Istanbul dient als Feuerwache. Über 179 Stufen gelangt man zur Spitze, von der aus sich ein schönes Stadtpanorama bietet.

BEYOGLU
Es ist arm an historischen Gebäuden und war als Pera einst das Wohnviertel der in Istanbul ansässigen Europäer. Hier liegen auch die herrschaftlichen Gebäude der deutschen Schule und deutschen Krankenhauses, errichtet in der Zeit Wilhelms II.

BEYSEHIR
Die Stadt dürfte sich an der Stelle des byzantinischen Karallia erheben. Zu besichtigen sind die seldschukische Esrefoglu-Moschee (1298) und daneben das Grabmal des Moscheengründers.

BOSPHORUS
Der Bosporus heißt auf Deutsch “Rinderfurt”, und er verdankt seinen Namen der alten Mythologie: Io, die schöne Herapriesterin, einer der zahlreichen Geliebten des Zeus, wurde vom Göttervater in eine Kuh verwandelt. Um sich vor der Bremse zu schützen, die die eifersüchtige Hera geschickt hatte, stürzte sich diese Kuh in den Bosporus und soll die Meerenge durchquert haben. Beide bis zu 300 m ansteigende Ufer des Bosporus sind durch Buchten und Häfen reichlich gegliedert. Uferpaläste, Festungen und Dörfer mit Tausenden von Zypressen, Kiefern, Judasbäumen schmücken diese Traumlandschaft zwischen Europa und Asien.

ÇAMLICA HÜGEL
ist mit 265 m der höchste Punkt der Stadt und hat eine herrliche Aussicht auf den Bosporus.

ÇATALHÖYÜK
Die ersten Funde über das Leben des anatolischen Menschen stammen aus Çatalhöyük, einer jungsteinzeitlichen Siedlung 6500 v.Ch. - 5500 v.Ch. Im Jahre 1961 wurde diese Fundstätte unter Leitung von James Melleart ausgegraben, wobei mehrere Lehmziegelhäuser ohne Türen und Fenster gefunden worden, die nur vom Dach aus erreichbar waren. Die Funde werden heute im Museum für Zivilisationen zu Ankara ausgestellt.

ÇAVUSTEPE
Im Tal von Hosap auf einem langgestreckten Kalksteinhügel liegen die Ruinen der befestigten Urarterstadt von Çavustepe. Auf dem höheren Oberburg Hügel liegen geringe Reste eines Tempels. 1970 wurden hier Ausgrabungen vorgenommen, heute kann man einen Tempel, einen Palast, Opferaltar und Inschriften besichtigen. Auf dem niedrigen Unterburg Hügel befinden sich die Reste eines Palastes, ein Tempelkomplex, Gräber der Fürsten.

DALYAN
Das Schilfgebiet von Dalyan umfaßt mehr als nur eine unter Naturschutz stehende Region, die ihre Bekanntheit von der "Caretta Caretta" Schildkröte hat. Dalyan bietet eine willkommene Abwechslung zwischen Naturschönheiten wie den ruhigen Köycegiz-See, den Schlammbädern, dem Schilfdelta mit hunderten von Kanälen, die alle zur Meeresmündung führen. Hinzu kommen die historischen Sehenswürdigkeiten der antiken Stätte Kaunos mit Ruinen und gut erhaltenen Felsengräbern.

DARDANELLEN
Die Perser unter Xerxes schlugen 480 v.Ch. eine Schiffsbrücke aus Grund eines gescheiterten Versuches, Griechenland zu erobern. Alexander d. Gr. begann 334 v.Ch. seinen Eroberungszug durch Asien wieder an den Dardanellen. 1915 versuchten Engländer und Franzosen, die Dardanellen zu besetzen, um Russland Zugang zu den Weltmeeren zu verschaffen. Es gelang jedoch den türkischen Besatzungen, die von deutschen Truppen unterstützt wurden, die Stellung zu halten.

DEMRE - MYRA
Der in der Antike Myra genannte Ort an der lykischen Küste der Türkei überrascht den Besucher mit seiner geschichtlichen Vergangenheit sowie mit seinen gegenwärtigen landschaftlichen Faszinationen. Hier soll der Hl. Nikolaus in einer kleinen Kirche gepredigt haben.

DERINKUYU - DIE UNTERIRDISCHE STADT IN KAPPADOKIEN
Derinkuyu ist die zweite unterirdische Stadt. 1968 wurde sie zuverlässig entdeckt. Dabei wurde festgestellt, das vorchristliche Völker, vielleicht auch die Hethiter, hier gelebt haben könnten. Bis heute wurden 8 Schichten ausgegraben. Man vermutet, daß sich in der Umgebung noch weitere 30 unterirdische Städte befinden.

DIDImA
Die Ruine des ionischen Apollontempels von DidIma, die umfangreichste Kleinasiens, vermittelt noch heute einen mächtigen räumlichen Eindruck. Sie liegt 20 km südlich von Milet in dem kleinen Ort Didim.

EPHESOS
Einer der fünf größten Städte des römischen Reiches. Die Johannesbasilika und das Haus der Maria in Selçuk stammen aus frühchristlicher Zeit. Das Museum leitet über zu den grandiosen Ruinen von Ephesos. Celsiusbibliothek, Säulen und Tempel erwecken die Antike zum Leben. Zu sehen sind der Artemis- Tempel- eines der Sieben Weltwunder, ein Theater, ein GImnaseion, Bäder, Agora, marmorne Straßen, die Celsiusbibliothek, von der ein unterirdischer Gang zum Freudenhaus führte. In der Stadt stehen die Überreste der Marienkirche, die erste der sieben Kirchen der Apokalypse, in der 431 das für die christliche Kirchengeschichte äußerst wichtige III. ökumenische Konzil stattfand.

GALATA TURM - 13 JHR.N.CHR- ISTANBUL
Man vermutet, das der Turm früher als Verlies, dann u.a. als Feuerwehrturm benutzt wurde. Heute wird der Turm jedenfalls mit seinem Restaurant, dem Café und Nachtclub und Aussichtsbalkonen für rein friedliche Zwecke verwendet.

GOLDENES HORN - ISTANBUL
Seit dem Altertum heißt dieser Seitenarm des Bosporus wegen seiner vornehmlichen Form und der goldenen Farbe an seiner Wasseroberfläche bei den Sonnenuntergängen “Goldenes Horn”.

GORDION
684 v.Ch. zerstörte die Kimmerier die Stadt. Danach wurde sie von den Persern wieder aufgebaut. Im Jahre 333 v.Ch. kam sie in die Hände von Alexander dem Großen. 278 v.Ch. verwüsteten die Galater Gordion. In der weiten Steppenlandschaft liegen weit verstreut zahlreiche Tumulus genannte Grabhügel. Der größte unter ihnen ist das Grab des Phrygerkönigs Gordions. Es ist ein Tumulus, in dessen ein 70 m langer Tunnel führt. Die Ausgräber fanden die Kammer mit Inhalt unbeschädigt vor. Viele der Grabbeigaben werden heute im archäologischen Museum in Ankara aufbewahrt

GÖREME
Während sich die Christen in Kappadokien niederließen, gründete der große Basil von Kayseri Klöster und ließ Missionare heranbilden, um mit Hilfe derer die Religion weiter zu verbreiten. Somit entstanden im Tal von Göreme die ersten Klöster unter dem Heiligen Basil von Kayseri. Göreme war früher eine bedeutende Felsensiedlung, ist aber seit langem von der Bevölkerung unbewohnt. Überall in den Kegeln und Felsenwänden hatten die Klostergemeinschaften ihre Kirchen und Säle. Aus dem Gebiet ist heute ein Freilichtmuseum entstanden.

GROSSER GEDECKTER BASAR - ISTANBUL
Der größte überdachte Basar der Welt. Er wurde 1461 von Sultan Mehmet II. Fatih erbaut. In den kilometerlangen Straßen und Gassen verbergen sich tausende großer und kleiner Läden.

HALIKARNASSOS - BODRUM
Von den Rittern des Johanniter - Ordens von Rhodos, wurde vor den Toren Bodrums eine Burg gebaut, die man später künstlich mit dem Festland verband. Bekannt sind seit der Antike die Bootsbauer, bis heute noch werden die „Tirhandil “ gebaut, mit aufragendem Bug und die „Gulet“, mit gerundetem Bug, die besonders als Ausflugsboote genutzt werden. Auch bekannt ist dieser Ort für seine Künstler. Der Geburtsort von Herodot ist Bodrum, Auch die Grabstätte von König Mausolos (4 Jh.v.Ch.), das zu den Sieben Weltwundern zählte.

HATTUSA - BOGAZKALE
Hauptstadt der Hethitern. Die Ruinenstätte wurde zuerst 1834 von den Reisenden Charles Texier wiederentdeckt. Die ersten Ausgrabungen wurden 1906-07 von Winckler und Puchstein durchgeführt, wobei ein königliches Palastarchiv mit etwa 2.500 Keilschrifttafeln gefunden wurde. Nach den Funden soll Bogazköy schon im 3. Jh.v.Ch. in der vorhethitischen Zeit von den Hattiern besiedelt gewesen sein.

HERAKLEIA AM LATMOS
Zwischen 298 und 290 v.Chr. ließ der makedonische Feldherr Pleistarch an einem Meerbusen zu Füßen des Latmosgebirges die Stadt Pleistarcheia anlegen, die er mit einer überdimensionierten 6.5 km langen Mauer umzog. Die Bewohner der benachbarten Stadt Latmos zwang er, dorthin umzusiedeln. Später wurde die Stadt in Herakleia umbenannt. Gegen Ende der Antike schnitten die Aufschüttungen des Mäanders den Gott von Herakleia vom Meer ab und machten ihn zu einem Binnensee (Bafa-See). In der Spätantike und im frühen Mittelalter entfaltete sich in und um die Stadt ein reges Klosterleben. Heute liegt das türkische Dorf Kapikiri in den Ruinen von Herakleia.

HIERAPOLIS / PAMUKKALE
Nahe am Naturwunder der Kalksinterterrassen von Pamukkale befindet sich der antike Ort Hierapolis. Vom Theater bietet sich ein schöner Blick auf die umliegende Landschaft. Sehenswert sind auch die Ruinen der großen Thermen — denn bereits in römischer Zeit wußte man die heilkräftige Wirkung der Thermalquellen zu schätzen —, die Fragmente der Nekropole und der Basilika.

HIPPODROMPLATZ - ISTANBUL
330 n.Ch. feierte Kaiser Konstanten die Einweihung der neuen Hauptstadt des Römischen Reiches im Hippodrom, das nicht nur Schauplatz von Pferderennen war, sondern auch als Bühne der spät antiken Kaiserdarstellung diente. Mann kann heute auf diesem Platz folgende Monumente anschauen.

Der ägyptische Obelisk
Der Obelisk wurde im 15. Jh.v.Ch. vom ägyptischen König Tutmosis III. vor dem Tempel in Karnak aufgestellt, wo er lange Zeit seinen Standort behielt. Kaiser Theodosius I. im Jahre 390 diesen Monolith nach Istanbul bringen; er wurde dann auf der Spinamauer aufgestellt.

Die Schlangensäule
Sie wurde im Jahre 479 v.Ch. von 31 im Kampf gegen die Perser beteiligten griechischen Stadtstaaten zur Erinnerung an den Sieg von Platäa im Apollo-Tempel zu Delphi aufgestellt.

Der gemauerte Obelisk
Kaiser Konstantin VII. Porphyrogennetos ließ diesen Obelisk, der aus vielen Kalksteinquadern besteht, im Jahre 940 errichten. Deutscher Brunnen, Brunnen Kaiser Wilhelms II. Am Nordostrand des Hippodroms steht ein von Spitta auf oktagonalem Grundriss entworfener Brunnenpavillon, den der deutsche Kaiser Wilhelm II. anläßlich seines Istanbul-Besuches im Jahre 1898 stiftete, eine mosaikverzierte, von pochierten, schwarzen Säulen getragene Kuppel mit den Monogrammen des Kaisers und des türkischen Sultans Abdülhamid II., überdeckt einen großen Wasserbehälter mit regelmäßig angeordneten Zapfstellen.

HOSAP FESTUNG
Auf einem steil aufragenden Felsen erhebt sich das sehenswerte Schloß Mahmudiye mit seinen mächtigen Rundtürmen. Es wurde von dem kaum bekannten Fürst Zeynel Bey im Jahre 1643 erbaut.

IHLARA TAL (PERISTREMA TAL)
Die vom Volkan Hasan Dag und den Melendiz Bergen herabströmenden Wasser haben durch die Jahrtausende hindurch einen 16 km langen und kurvenreichen Canyon gebildet. In den Felsenwänden befindet sich über hundert Höhlenkirchen aus der byzantinischen Zeit, die meist nicht leicht zu erreichen sind.

IZNIK - NICÄA
Liegt am Ostrand des Iznik - Sees südlich von Izmit. Ein Feldherr von Alexander dem Grossen, Antigonas, gründete 316 diese Stadt. Später wurde sie von Lysimachos, einem weiteren Feldherrn von Alexander dem Großen erobert, der die Stadt nach seiner Frau in Nicäa umbenannte. Die bedeutende römische und später byzantinische Stadt wurde 1078 von den Seldschuken und 1331 von den Osmanen erobert. Die Stadt mit ihrer 4.227 m langen römischen Stadtmauer, vier Toren und 114 Türmen hat sich bis heute im wesentlichen nicht geändert. Am Ufer des Sees stehen die Ruinen des römischen Senatgebäudes, in dem 325 das für die Zukunft der Christenheit bedeutendste erste ökumenische Konzil stattfand. Ferner können Sie das römische Theater, die St. Sophien - Kathedrale, die heutige Orhan-Moschee besichtigen.

KAPPADOKIEN
Kappadokien ist eine unbeschreiblich schöne und interessante Gegend, wo Schnee und Regen, Wind und Sonne den Tuffstein unterhöhlten und so Tausende von pyramidenartigen Formationen entstanden ließen, die das ganze Gebiet in eine Art bizarre Traumlandschaft verwandeln. Die heftigen Ausbrüche der Erciyes Dagi, der alte Argaios, führten in der Umgebung des Berges zur Ablagerung einer mächtigen Aschenschicht. Sie waren früher die Zufluchtstätte der christlichen Bevölkerung Anatoliens vor den arabischen Einfällen 7.-13. Jh. erwiesen ist, das der Apostel Paulus hier vor den Verfolgern Zuflucht suchte und mit seinen Freunden in dieser Gegend eine erste christliche Kolonie gründete.

KAUNOS
Das alte Kaunos, mit dem Tempel der Athene, dem Amphitheater, den römischen Bädern und den Felsgräbern sind Sehenswürdigkeiten, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

KEKOVA
Kekova - eine große Bucht mit zahlreichen kleinen Inseln und traumhaft schönen Buchten, gelegen in einer einzigartigen Region mit der versunkenen Stadt und der Festung Kale.

KNIDOS (Datça)
Westlich von Marmaris erstreckt sich die 100 km lange, schmale und gebirgige Halbinsel von Knidos. Die einsame, inselartige Lage des einst durch Seehandel reich gewordene Region ist durch das Aphroditenheiligtum, Medizinschule und durch seine berühmten Gelehrten bekannt geworden.

KORYKOS
Zwischen Straße und Meer ragt die gewaltige Landburg empor, ihr ist die Inselfestung Kiz Kalesi (Mädchenburg) vorgelagert, die früher ein Damm mit dem Festland verbunden hat. Die von Byzantinern und Armeniern errichteten Anlagen bergen Kirchenruinen, Gräber und Sarkophage.

MÄDCHENTURM - KIZ KULESl
In der Geschichte taucht der Name des Felsens, auf dem der Turm steht, erst im Zusammenhang mit dem Bau eines Zollgebäudes im Jahre 411 v.Ch auf. Der erste Turm wurde im 12. J­h. von Manuel Komnenos l. zur Verteidigung Konstantinopels gebaut, wurde aber nach der Eroberung niedergerissen. Stattdessen ließ Fatih Sultan Mehmed einen neuen Turm errichten. Über den Mädchenturm existieren viele Sagen. Zu byzantinischen Zeiten war der Turm ein Zollkontrollpunkt, ein Verkehrsknotenpunkt, eine Station, an der illegale Durchfahrten abgefangen wurden. Im Osmanischen Reich diente er als Leuchtturm zur Orientierung für Schiffe bei Unwettern.

MANAVGATWASSERFALL
75 km südöstlich von Antalya, an der Hauptstraße nach Alanya, liegt Manavgat am Manavgat Çayi. Hier gibt es Wasserfälle des Flusses und Teegarten mit wunderschönem Ausblick auf die Fälle.

LABRANDA
Das Heiligtum des Zeus. Labrayndos gehörte zu Milas wie etwa DidIma zu Milet und war ebenfalls durch eine gepflasterte Heilige Straße mit der Stadt verbunden. Die ältesten Funde im Heiligtum stammen aus der Zeit um 600 v.Ch..

MIDASSTADT
Phrygische Midasstadt, die aus einer Akropolis und einer Unterstadt bestand. Die Midasstadt war vom 1. Jtd. bis zum 6. Jh.v.Ch. bewohnt. Die phrygischen Denkmäler in diesem Gebiet sind kleine Kultstätte, die sich hinter den in den Felsen geschlagenen Fassaden befinden. Das eindrucksvolle phrygische Denkmal hier am Hügelhang ist das sogenannte Midas-Grab.

MILAS
Die antike Hauptstadt Mylasa von Karien und Heimat so unterschiedlicher Kunstmänzene wie der Hekatomniden (4. Jh.n.Ch.) und der seldschukischen Mentesche (14./15. Jh.n.Ch.), war und ist heute eine lebendige Mittelstadt mit bedeutenden Denkmälern seiner Vergangenheit.

MILET
Das große Theater mit dem byzantinischen Kastell, die Faustinathermen und die Ilyas Bey Camii zeugen von den großen Epochen der einst blühenden Handelsstadt Milet.

MYRA
Man sollte das Theater und vor allem die Felsgräber besuchen, die zu den faszinierendsten Sehenswürdigkeiten der Türkei gehören. Die Gräber und Sarkophage stammen aus dem 4. Jh.v.Ch. In Myra steht auch die Nikolauskirche, in der der heilige Nikolaus begraben war.

OLImPOS
Zwischen den Dörfern Ulupinar und Yaziliköy liegen die Ruinen von OlImpos. Erst Münzprägungen für die Lykische Liga im 1. Jh.v.Ch. belegen die Existenz der Siedlung. Zu den insgesamt stark verfallenen Resten der Stadt gehören ein römisches Theater, eine byzantinische Basilika, ein Tempel mit gut erhaltenem Tor sowie eine große Nekropole mit eigentümlichen Stollengräbern.

PAMUKKALE
Die schneeweißen Sinterterrassen von Pamukkale mit seinen heißen Thermalquellen gehören sicherlich zu den sehenswertesten Naturwundem der Türkei. Eine Besichtigung des Theaters von Hierapolis - eine antike Stätte, die direkt im Anschluß zu den Terrassen liegt - sowie ein Einblick in die Nekropole sind weitere lohnende Ziele.

PIERE LOTI CAFE
Vom Café aus, wo der französische Schriftsteller Piere Lotti (1850-1923) gern weilte und arbeitete, hat man einen eindrucksvollen Blick auf das Goldene Horn und das alte Istanbul.

PRINZENINSELN
Die Prinzen der Kaisers Familie, die in der byzantinischen Zeit aus verschiedenen Gründen vom Kaiser bestraft werden sollten, wurden auf diese Inseln zum Exil geschickt. Heute dagegen sind diese Inseln eine idyllische Adresse für Wochenendurlauber der Stadt. Das absolute Autoverbot, die romantischen Pferdekutschen und die gemütlichen Fischrestaurants machen den Aufenthalt hier zu einem Hochgenuß.

RUMELI FESTUNG - ISTANBUL
Erbaut wurde diese imposante Festung im Jahre 1452. Zusammen mit der gegenüberliegenden Festung Anadolu Hisari lag ihre strategische Bedeutung in der Kontrolle des Bosporus und des Zugangs zum Schwarzen Meer. Erstaunlich ist, daß der Bau in nur vier Monaten fertiggestellt wurde.

PERGAMON
Pergamon ist das größte Kulturzentrum der Antike und bis heute einer der schönsten archäologischen Stätten. Über der Stadt liegen die Überreste der Akropolis, einer Bibliothek, eines Theaters, der Tempel des Trajan und Dionysos, des monumentalen Zeus-Altars, des Demeter und eines GImnasions. Im Südwesten der Unterstadt befindliche Asklepion war dem Gott Äskulap geweiht. Ferner befinden sich der Serapis-Tempel und das städtische Museum für Archäologie und Ethnologie dort. Der Serapis - Tempel wurde von den Byzantinern zu einer Basilika umgebaut und war eine der sieben Kirchen der Apokalypse.

PERGE
Eine Ruinenstätte 16 km von Antalya. Theater, Stadion, Bischofskirche aus dem 5. Jh.n.Ch., Akropolishügel und vieles mehr sind Sehenswürdigkeiten, die sich nicht entgehen lassen sollte.

PHASELIS
Mit OlImpos wohl eine der bedeutendsten lykischen Städte, wurde im 7. Jh.v.Ch. als rhodische Kolonie gegründet, obgleich auch hier der Überlieferung zufolge der Seher Mopsos nach dem trojanischen Krieg mit einer Gruppe von Siedlern eingetroffen sein soll. Die von Strabon erwähnten drei Häfen sind leicht zu erkennen; eine schön gepflasterte Straße führt vom Südhafen zu einem zu Ehren Kaiser Hadrians errichteten Tor.

PRIENE
Priene, eine antiken Mustersiedlung mit gut erkennbarer Stadtanlage. Besichtigung von Osttor, Theater, Tempel der Athena und Ratssaal.

PHOCIA
Das antike Phocia war Mitglied des Ionischen Städtebundes.

SARDES
Die Hauptstadt der Lyder lag 60 km östlich von Manisa, am Fuße des Tmolos-Gebirges (Boz Daglari) im Tal des Hermos (Gediz Nehri). Die bedeutendsten Ruinen sind der hellenistische Artemis-Tempel und das an der Straße nach Salihli gelegene römische GImnasium.

SIDE
Anders als in Perge und Aspendos siedelten hier die Griechen nicht auf einem Burgberg im Hinterland, sondern direkt Am Meer. Im 2. und 3. Jh.n.Ch. war Side eine wohlhabende Hafenstadt - nicht zuletzt wegen des Sklavenhandels. Das Theater war das größte Pamphyliens. In den Agora-Thermen befindet sich das Archäologische Museum.

SILIFKE
Das antike Seleukia am Kalykadnos. Über der Stadt sieht man die Mauern einer alten Festung. Nördlich von Silifke befinden sich bei Uzuncaburc die Ruinen von Olba Diocäsarea, einem Tempelbezirk, der dem Wettergott Zeus Olbios geweiht war. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Karstschluchten Cennet Cehennem (Paradies und Hölle). Die erste und größere der beiden Schluchten ist begehbar.

SULTANHANI - KARAWANSEREI
Dieses mächtige Bauwerk ist eine der besterhaltenen Karawansereien in Anatolien. Es liegt im Dorf Sultanhani und wurde vom seldschukischen Sultan Alaaddin Keykubat im 13. Jh. gebaut.

TARSUS
Das in der fruchtbaren Cukurova-Ebene gelegene Tarsus ist heute nur noch ein kleiner Ort, aber in der Antike war Tarsus von weitgeschichtlicher Bedeutung. Das in Tarsus stehende Kleopatra-Tor erinnert noch heute an das legendäre erste Treffen zwischen Kleopatra und Antonius. Auch hier wurde der Heilige Paulus geboren, der als Apostel unter anderem auch Kleinasien missionierte. Von seinem Geburtshaus sind nur Fragmente erhalten.

TERMESSOS
30 km nordwestlich von Antalya auf 1050 m Höhe liegt in einem waldreichen Nationalpark eine der imposantesten Ruinenstätten der Türkei. Die in der Antike mächtige Stadt der pisidischen SolImer, eine Rivalin von Selge, war aufgrund ihrer Lage kaum einzunehmen. Sie kontrollierte zwei wichtige Straßen und konnte durch Wehrhaftigkeit und diplomatisches Geschick ihre Freiheit durch die Jahrhunderte wahren. Viele imposante Gebäudereste und ausgedehnte Nekropolen ragen manchen Erdbeben zum Trotz aus Wald und Macchia auf.

TROJA
Eine Stadt mit 5.000 Jahren Geschichte. Die Stadt liegt an der gleichnamigen Dardanellen-Meeresenge, die die Ägäis mit dem Marmarameer verbindet, mit einem Fährdienst kann man von Eceabat nach Kilitbahir fahren. Der Gelibolu Peninsula-Nationalpark für Geschichte wurde zum Gedenken an die 500.000 Gefallenen in der Seeschlacht von Gelibolu (Gallipoli) errichtet. Homer hat hier mit seinem Epos “ Ilias” die schöne Helena, Paris, Hektor und König Priamos unsterblich gemacht. Es wurden in Troja 9 Siedlungsschichten freigelegt. Das von Schliemann ausgegrabene Troja oder Ilion der sagenumwobenen Stadt Homers bietet einen schönen Blick auf die weite Skamanderebene. Überreste der Stadtmauer, eines Tempels, des Theaters sowie ein nachgebautes trojanische Pferd und mit Funden aus den Grabungen lassen den legendären Krieg nachvollziehen.

VERBRANNTE SÄULE - ISTANBUL
Diese Ehrensäule des Kaisers Konstantin stand einst im Mittelpunkt des nach ihm genannten Forums. Sie wurde 328 aufgestellt und trug die vergoldete bronzene Statue des Kaisers in Gestalt des Apollo, die aber im 12. Jh. durch ein Unwetter zerstört wurde.

ULUDAG BERG
Eines der beliebtesten Skigebiete der Türkei, ist als bithynischer OlImp bekannt. Er hat drei Gipfel, von denen der höchste auf 2.543 m ansteigt. Er ist mit seinen Wäldern und kalten Quellen auch im Sommer ein beliebtes Ausflugziel. Im Winter, wenn der Berg unter einer dicken Schneedecke liegt, bieten sich ideale Wintersportverhältnisse.

XANTHOS
Eine lykische Hauptstadt, in deren Ruinenstätten lykische Grabbauten auffallen. Neben den Gräbern aus dem 6. bis 3. Jh.v.Ch. sind ein ionischer Tempel, das hellenistische Stadttor sowie die lykische und die römische Akropolis sehenswert.

YAZILIKAYA
Ein Felsheiligtum, das aus der Zeit vom König Tudhalija IV. stammt. 13. Jh.v.Ch.: hethitische Götter wurden unter freiem Himmel in natürlichen Felskammern verehrt, denen später Tempelbauten angeschlossen waren.